|
Antikes und antik inspiriertes – Englische Stilmöbel bleiben modern
Auf Hochglanz polierte Mahagoni-Tischplatten, mit Chintz oder Seide bezogene, filigran
gedrechselte Stühle, silbernes Geschirr, Chesterfield-Sofas – das sind nur einige der Markenzeichen traditionellen englischen Wohnstils. Und dass dieser nicht nur auf den Landsitzen der Romanhelden einer Rosamunde Pilcher, sondern durchaus auch bei uns gepflegt wird, weiß Lutz Krieger, der im Neusser Antik Haus englische Stilmöbel und Accessoires verkauft. Alle englischen Stilmöbel, die Krieger dort anbietet, sind in südenglischen Werkstätten handgefertigt – auch nach seinen eigenen Plänen bzw. denen des Kunden. Denn "antik" heißt nicht, dass dort ausschließlich englische Antiquitäten verkauft werden. Auch die moderne englische Klassik
und Umbauten aus alten Möbeln werden im Antik Haus angeboten. Beim sogenannten "Marriage"-Verfahren werden beispielsweise Elemente von zwei Schränken zu einem neuen Ganzen zusammengefügt. Die Kunden, die zu ihm kommen, seien durchaus nicht immer nur die "gesetzten Bürger", wie Lutz Krieger es ausdrückt. Viele junge Leute wollten ihrer eher modern
eingerichteten Wohnung mit einem Stilmöbel den besonderen Akzent geben. Die Kundenberatung werde im Antik Haus groß geschrieben; viele Kunden kämen mit genauen Wünschen in das Geschäft, aber manchmal finde eine Beratung auch vor Ort beim Kunden statt. Er verkaufe eben "Möbel nach Maß" erklärt der Kunsthistoriker seine Geschäftsphilosophie.
Dazu gehört sicherlich auch, dass er zu Hause auch den feinen englischen Wohnstil pflegt und sich gerne mit "schönen Dingen" umgibt. Daher findet der Kunde im Antik Haus auch Wohnaccessoires wie Uhren und Lampen aus Frankreich oder dem Berliner Jugendstil.
|